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24 сентября, 2021
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Ermittlungen in drei Ländern

Nach den Medienberichten der letzten Wochen zum Media Quarter Marx und den Reaktionen darauf sind drei Fakten klar:

  1. 60 Prozent des Wiener Prestigeprojekts Media Quarter Marx befinden sich im Eigentum der Familie Shoraz/Aliyev.
  2. Die Gemeinde Wien als 40-Prozent-Partner am MQM muss die wahren Eigentumsverhältnisse schnellstens auch „offiziell“ aufklären und allfällige Konsequenzen ziehen.
  3. Die Staatsanwaltschaft, die bereits ein Geldwäscheverfahren gegen Rakhat Shoraz (Aliyev) führ, wird die Frage der Finanzierung des MQM hinsichtlich Geldwäscheverdachts prüfen müssen.

Vergangene Woche berichtete die „Presse“ von einer Strafanzeige der FPÖ in Sachen MQM wegen Geldwäsche und Bildung einer kriminellen Vereinigung. Nun berichtet der „Kurier“ von einer Anfrage  der ÖVP an Wiens Bürgermeister Häupl. Schon zuvor hat Wien über ihre Tochtergesellschaft ZIT die Prüfung der Eigentumsverhältnisse am MQM bei der Wirtschaftsprüfungskanzlei Consultatio in Auftrag gegeben.

Geldwäsche-Ermittlungen gegen Verdächtige im Umfeld von Rakhat Aliyev finden auch in Deutschland (Staatsanwaltschaft Krefeld) statt.

Und schließlich wurden auch die Behörden in Malta über die seltsamen, mittlerweile von Malta aus gesteuerten Firmenkonstruktionen der Familie Shoraz/Aliyev informiert.

Somit wird bereits in drei EU-Ländern in der Sache Aliyev ermittelt. Wir können nur hoffen, dass diese Ermittlungen zu konkreten Ergebnissen führen. Denn für uns ist es nach wie vor schwer erträglich, dass der mutmaßliche Mörder zweier Familienväter ungestört seinen Millionengeschäften nachgehen kann – und zwar nicht in irgendeiner Bananenrepublik, sondern mitten in Europa.

 

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